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Steroid-Mythen im Bodybuilding — Was ich jeden Tag im Gym höre

23.12.2025

Steroid-Mythen im Bodybuilding — Was ich jeden Tag im Gym höre

Ich bin seit vielen Jahren im Bodybuilding — nicht nur als Wettkämpfer, sondern auch als Coach, Beobachter und Zuhörer. Und wenn es einen Ort gibt, an dem Mythen niemals sterben, dann ist es das Gym. Zwischen den Sätzen, in der Umkleide, nach dem Leg Day — immer wieder werden dieselben Geschichten über Steroide erzählt. Die meisten stammen nicht aus echter Erfahrung, sondern aus Angst, Übertreibung oder einem einzelnen Negativbeispiel ohne Kontext. Ich höre diese Diskussionen ständig, also habe ich beschlossen, die häufigsten Steroid-Mythen genau so aufzugreifen, wie sie meist formuliert werden — und zu erklären, was wirklich dahintersteckt.

Mythos 1

F: Sind anabole Steroide komplett etwas anderes als Testosteron?
A: Nein. Testosteron selbst ist ein anaboles Steroid.

Hier beginnt die meiste Verwirrung. Auch wenn viele von „Test“ sprechen, als wäre es etwas Eigenständiges, bleibt es dieselbe hormonelle Grundlage — nur in einem anderen Kontext, einer anderen Form und mit einem anderen Zweck.

Mythos 2

F: Liefern Steroide sofort übermenschliche Ergebnisse?
A: Nein. Ergebnisse hängen von Genetik, Dosierung, Training, Ernährung und Zeit ab.

Ich habe oft gesehen, wie sich Leute mit Erwartungen aus Woche eins pushen und dann von der Realität eingeholt werden. Selbst wenn Testosteron im Spiel ist, verschwinden die Basics nicht.

Mythos 3

F: Kann man unter Steroiden essen, was man will, ohne Fett anzusetzen?
A: Nein. Steroide verwandeln Fett nicht in Muskel. Kalorien zählen weiterhin.

Dieser Mythos hält sich, weil er bequem klingt. Ist er aber nicht. Oxandrolon (Anavar) schreibt deine Ernährungsentscheidungen nicht um — und nichts anderes tut das.

Mythos 4

F: Wirken Steroide auch ohne Training?
A: Nein. Für Muskelwachstum braucht es einen Trainingsreiz.

Ist das Training halbherzig, ist auch das Ergebnis halbherzig. Chemie ersetzt keinen Einsatz — sie verändert nur die Obergrenze.

Mythos 5

F: Reichen ein oder zwei Zyklen, um riesig zu werden?
A: Nein. Muskelmasse entsteht über Jahre, nicht über Wochen.

Viele sehen Ausreißer und halten sie für den Standard. Das sind sie nicht. Der „große Look“ ist meist eine lange Geschichte, kein einzelnes Kapitel.

Mythos 6

F: Verursachen Steroide automatisch Haarausfall?
A: Nein. Haarausfall hängt von Genetik und Androgensensitivität ab.

Zwei Personen können ähnliche Substanzen nutzen und völlig unterschiedliche Ergebnisse haben. Genetik ist der leise Faktor, über den kaum jemand spricht.

Mythos 7

F: Schrumpft der Penis durch Steroide?
A: Nein. Die Penisgröße verändert sich nicht.

Dieses Gerücht stirbt einfach nicht. Es wird wiederholt, weil es schockiert — nicht weil es korrekt ist.

Mythos 8

F: Machen Steroide dauerhaft unfruchtbar?
A: Nein. Die Unterdrückung ist meist vorübergehend und die Fruchtbarkeit kehrt oft zurück.

Ich habe Athleten gecoacht, die nach vielen Jahren im Sport Väter wurden. Genau deshalb schlägt echtes Wissen Panikmache.

Mythos 9

F: Sind orale Steroide sicherer als injizierbare?
A: Nein. Injektionspräparate sind oft sicherer als orale.

Viele halten Tabletten für „leichter“, weil sie einfacher wirken. In echten Gesprächen zerfällt diese Annahme sehr schnell.

Mythos 10

F: Verliert man nach dem Absetzen alle Muskeln?
A: Nein. Muskeln lassen sich mit richtigem Training und Ernährung erhalten.

Die meisten „Ich habe alles verloren“-Geschichten sind eigentlich: „Ich habe mit Training, gutem Essen und Schlaf aufgehört.“


Mythos 11

F: Verursachen Steroide automatisch „Roid Rage“?
A: Nein. Steroide verstärken bestehende Persönlichkeitseigenschaften.

Sie erzeugen keine Aggression aus dem Nichts. Wenn jemand ohnehin instabil war, hat das Gym das nicht behoben — es hat ihm nur eine Bühne gegeben.

Mythos 12

F: Verursachen Steroide Depressionen?
A: Nein. Testosteron verbessert häufig die Stimmung.

Abstürze hängen meist mit schlechter Planung, abrupten Veränderungen und mentalem Stress zusammen — nicht mit einer garantierten „eingebauten“ Traurigkeit.

Mythos 13

F: Sind Steroide nur für Männer und für Frauen unsicher?
A: Nein. Testosteron ist für Männer und Frauen essenziell.

Das Problem ist selten, dass „das Hormon existiert“. Das Problem sind immer Extreme, Missverständnisse und das Überschreiten von Grenzen.

Mythos 14

F: Zerstören Steroide das Herz unter allen Umständen?
A: Nein. Gesundheitsprobleme hängen meist mit extremem Missbrauch und dem Lebensstil zusammen.

Die unbequeme Wahrheit im Gym: Blutdruck ignorieren, von Junkfood leben und trainieren, als wäre man unsterblich, schadet immer. Substanzen heben Verantwortung nicht auf.

Mythos 15

F: Lassen Steroide einen automatisch großartig aussehen?
A: Nein. Ohne Disziplin sehen die meisten Nutzer durchschnittlich aus.

Selbst wenn jemand Dianabol wie ein Zauberwort fallen lässt, entscheidet am Ende konsequentes Training, Ernährung, Schlaf und Zeit.

Abschließende Gedanken — Perspektive des Coaches

Ich bin nicht hier, um Angst zu schüren oder Illusionen zu verkaufen. Steroide sind weder Magie noch Dämonen. Was in diesem Sport wirklich schadet, ist Unwissen — Mythen zu wiederholen statt Realität zu verstehen. Ich habe Athleten gesehen, die Fortschritt durch Angst zerstört haben, und andere, die Gesundheit durch Hype ruiniert haben. Die klügsten Lifter, die ich kenne, jagen keine Abkürzungen — sie bauen zuerst Wissen auf. Das ist der Unterschied zwischen nachhaltigem Fortschritt und Reue.